Tansania  2 Geografie
Das tansanische Festland besteht aus einer 16-64 km breiten Küstenebene mit tropischer Vegetation, der 213-1.067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und einem Hochplateau im Süden (900 - 1.200 m), das bis zum Malawisee reicht. Der Zentralafrikanische Graben berührt Tansania im Westen, der Ostafrikanische Graben verläuft zentral durch das Land. Zeugen der geologischen Vorgänge in dieser tektonischen Bruchzone sind riesige Krater und Vulkane wie der Rungwe (3.175 m), der Mount Meru (4.565 m) oder der höchste Berg Afrikas, der Kilimanjaro (5.895 m). Das Staatsgebiet von Tansania grenzt an drei der größten Seen Afrikas: im Norden an den Viktoriasee, im Westen an den Tanganjikasee und im Süden an den Malawisee. Im Norden Tansanias liegt die Serengeti (Massai-Sprache = „weites Areal” , „große Ebene”), einer der berühmtesten Nationalparks Afrikas.
Feucht- und Trockensavannen mit Schirmakazien und Baobab-Bäumen dominieren einen Großteil Tansanias. Halbwüsten und Küstenebenen (z.T mit Mangrovebsümpfen) machen die verbleibende Landschaft aus.
Entlang der flachen Küste Tansanias herrscht ein tropisches Klima, während in den Bergen im Norden, Süden (Mbeya-Range, Poroto-Berge, Livingstone-Berge, Kipengere-Berge, Kitulo-Plateau) und Westen das Klima gemäßigt ist. Im Nordosten des Landes, unweit der Grenze zu Kenia, erhebt sich das höchste Bergmassiv Afrikas, das Kilimandscharo-Massiv, dessen höchste Stelle - der Uhuru Peak - auf dem Berg Kibo 5.895 m ü. NN liegt.

03.06.2007 - Seiteninhalt steht unter der
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